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Africa Unite
Sonntag, 13:15 
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Mit „Rootz“ haben Africa Unite im März 2010 vier Jahre nach dem Vorgänger „Controlli“ ihr 15. Album vorgelegt, 2011 feiern die italienischen Reggae-Veteranen ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum. Inspiriert von Bob Marley, der 1980 im Mailänder San Siro-Stadion vor 100.000 Fans auftrat, gründete sich die Roots-Band um die beiden Musiker Bunna und Madaski. Zunächst dominierten englischsprachige Lyrics und so schaffte die Band sogar den Sprung bis nach Jamaika, doch seit 1993 wird hauptsächlich italienisch gesungen.

 
Alborosie
Sonntag, 17:45 
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Der 2001 nach Jamaika ausgewanderte Sizilianer veröffentlichte im vergangenen Jahr mit „Escape from Babylon“ den Nachfolger von „Soul Pirate“ - musikalisch wie inhaltlich eine Verbeugung vor den Tugenden des frühen Reggae. Neben klimpernden Tasten und offensichtlichen Ska-Anleihen regieren dezente Bläsersätze, quakende Gitarren, orgelnde Keyboards und stetig tropfende Bässe, New School sind dagegen die großzügigen Griffe in die Effekt-Trickkisten des Dub.

Video
 
Alpha Blondy & The Solar System
Samstag, 23:30 
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Wenn die Meisterwerke „Cocody Rock“, Politiki“, „Apartheid Is Nazism“ oder „Jerusalem“ erklingen, dann weiß die gesamte Chiemsee Reggae-Gemeinde, dass der Meister des afrikanischen Roots auf der Bühne steht. In den vergangenen 30 Jahren hat der Sänger aus dem Volk der Dioula (Elfenbeinküste), der wegen seiner politischen Texte schon vor vielen Jahren nach Liberia auswandern musste, 17 Alben produziert und damit wie kaum ein anderer Musiker den Reggae zu seinen afrikanischen Wurzeln geführt.

 
Anthony B
Freitag, 21:45 
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13 Alben und unzählige Singles hat der gläubige Bobo Ashanti auf seinem Feldzug für Frieden und soziale Gerechtigkeit bereits veröffentlicht, das jüngste Werk „Rise Up“ erst im Januar diesen Jahres. Mit „So Many Things“ gelang ihm 1996 der Durchbruch und seither ist der Mann mit dem Stab die Gallionsfigur des „Conscious Dancehall Reggae“. Wie kein Anderer versteht es Anthony B die Massive mit seiner Vollgas-Performance aufzuheizen, um sie dann wieder mit ruhigeren Stücken abzukühlen, ehe er zum nächsten Sturm bläst.

 
Berlin Boom Orchestra
Sonntag, 00:15 
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Die neunköpfige Formation aus Berlin, amtierender deutscher Gewinner des Europäischen Reggae Contest, spielt urbanen Reggae, Dancehall und Ska wie er sein muss: Mit Bläsern, Orgel und Sonnenbrille. Geschmeidige Basslinien und ebenso präzise wie passionierte Schlagzeug- und Percussion-Rhythmen vermischen sich mit eingängigen Melodien und fetzigen Bläsersätzen. Absolut tanzbar und mitreißend.

 
Blaskapelle Übersee-Feldwies
Freitag, 16:00 
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Mit 46 Musikern auf der Bühne wird die Blaskapelle Übersee-Feldwies nicht nur das Abschlusskonzert ihrer Feierlichkeiten zum 200-jährigen Jubiläum geben, sondern auch einen uneinholbaren Rekord beim Chiemsee Reggae Summer aufstellen: soviele Mitglieder hatte bisher kein anderer Künstler in der 16-jährigen Festivalgeschichte.

Die Stücke:
- Bayerischer Defiliermarsch
- Zaragossa, Paso Doble
- O Vitino, Marcha Portuguesa
- El Cartero, Paso Doble
- Böhmischer Traum, Polka
- Zum Städterle hinaus, Marsch
Zugabe mit Special Guests von Sauerkirsch:
- Mit da Lattn auf da Mattn, Reggae

 
Busy Signal
Sonntag, 21:30 
 
Capones
Sonntag, 15:15 
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Nach ihrem Neo-Swing-Ska-Debüt „Rhythm Elixir“ (2004) und dem musikalischen Melting Pot „Mistico Capital“ (2006) präsentieren die Münchner Latino Funker jetzt mit „One“ ihren Voll-Kontakt-Pop-Sound auf ihrem dritten Studioalbum: Aufkratzende Beats & Bläserlines, feinstes Songwriting und eine impulsive Mischung aus drei- bis vierstimmigen Gesängen. Und live ist dieser musikalische Multi-Kulti-Zirkus an Vielseitigkeit und Energie ohnehin kaum zu übertreffen.

Video
 
Carlos Reisch
Sonntag, 14:00 
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So multikulturell die Zusammensetzung der Band ist, deren Mitglieder aus Deutschland, Australien, Polen, Italien und der Elfenbeinküste stammen, so vielseitig ist auch ihre Musik: Funk der 70er Jahre trifft Live-Rap von heute, dazu eine Prise Jazz - beinahe fertig ist die musikalische Symbiose dieser jungen, aufstrebenden Band aus der Frankenmetropole Nürnberg. Facettenreiche Jazzharmonien und Funk-Riffs, scharfe Bläsereinwürfe und die in Deutsch, Englisch, Französisch sowie Spanisch teils gesungenen, teils gerappten Texte der charismatischen Sänger sind die verheißungsvollen Alleinstellungsmerkmale dieser Band.

 
Cornadoor
Freitag, 01:00 
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Cornadoor ist der erste gesignte Artist auf dem noch jungen Sound Quake Label, auf dem im Juli sein Debütalbum „Without Restriction“ erscheinen wird. Der Bielefelder, der schon in seiner Jugend vom Reggae-Virus infiziert wurde, konnte bei Reisen auf die scheinbar paradiesischen Inseln Trinidad & Tobago sowie Jamaica früh die karibische Kultur und die sozialen Gegensätze studieren, die ihm als Inspirationsquelle für seine Texte und Musik dienen. Von den riddim Lesern wurde er zum nationalen Newcomer des Jahres 2009 gewählt.

 
Culcha Candela
Samstag, 18:00 
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Ende Mai erschien die aktuelle Single „Somma im Kiez“ der siebenköpfigen Band aus Berlin, die für pralle Lust aufs Leben, für fette Tanz-Partys, dicke Hits, aber auch für ein pflegliches Miteinander und mehr kulturelle Vielfalt steht. Mit vier Hits in den Top 100 der Deutschen Single-Charts machen sich Culcha Candela auf in einen heißen Festival Sommer.

 
Desorden Público
Sonntag, 18:15 
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Zahlreiche Gold- und Platin-Auszeichnung für ihre mehr als zehn Alben zeugen vom grandiosen Erfolg der „öffentlichen Unordnung“, die Mitte der 80er-Jahre in Caracas, Venezuela ausgebrochen ist und sich über den gesamten amerikanischen Kontinent verbreitet hat. Markenzeichen der neunköpfigen Band, die zu den Begründern des Latin Ska zählt und diesen mit Salsa und Merengue, aber auch Rockabilly und Jazz mischt, sind die von überschäumender Energie getragenen Live-Shows.

 
Doreen Shaffer
Samstag, 21:15 
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Doreen Shaffer, auch bekannt als „Queen Of Jamaican Ska“, war 1964 Gründungsmitglied der legendären Skatalites. Durch Duette mit Jackie Opel und natürlich mit ihren eigenen Singles bezauberte sie zuletzt das Pubklikum. Die Grande Dame des Ska präsentiert sowohl neue Kompositionen als auch gelungene Reggae-Adaptionen von genrefremden Stücken und einige Ska-Favoriten der Sixties, denen sie mit ihrer warmen und einfühlsamen Stimme eine besondere Note gibt.

 
Fantan Mojah
Samstag, 16:30 
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Der Mann mit dem Rucksack und der prägnanten Stimme, der 2005 mit „Hail The King“ den großen Wurf landete, bleibt sich treu. Auch der Nachfolger „Stronger“ aus dem Jahr 2008 ist, abgesehen von gelegentlichen Abstechern in den Dancehall, dem Modern Roots gewidmet. In seinen melodischen Chants thematisiert der gläubige Rasta Probleme wie Drogen, Gewalt und Korruption.

Video
 
Fat Freddy's Drop
Freitag, 20:00 
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Jaming Neuseeland beim Chiemsee Reggae Summer! Mit ihrer Mischung aus Dub, Roots-Reggae, Soul und Jazz liefert die Band aus Wellington die reinsten Leckerbissen für Gourmet-Ohren. Schon mit ihrem Debüt-Album „Live at the Matterhorn“ (2001) erklommen Sänger Joe Dukie und seine genialen Mitstreiter wortwörtlich die höchsten musikalischen Gipfel, 2005 erschien „Based on a True Story“, das schon am ersten Tag nach dem Release Goldstatus in Europa erreichte und „Dr. Boondigga & The Big BW“ (2009) wurde mit Preisen regelrecht überhäuft.

 
Fetsum
Samstag, 22:45 
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„Meet You In Paradise“, meet Fetsum beim Chiemsee Reggae Summer. Die erste Single aus der „Colors Of Hope Anthology“ gewährt tiefe Einblicke ins Seelenleben eines Weltmusik-Schaffenden. Dass der Eritreer, der in Ägypten das Licht der Welt erblickte und in Italien und Deutschland aufwuchs, sein Debüt-Album im SUPOW-Studio von Patrice produziert, ist beileibe kein Zufall. Das ist Seelenverwandtschaft und Respekt vor einer musikalischen Qualität, die auch Cassandra Steen im höchsten Maße schätzt.

 
Fettes/Brot
Samstag, 21:30 
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Ganze 15 Jahre sind bereits vergangen, seit sich Doktor Renz, König Boris und Björn Beton mit „Nordisch by Nature“ in die Ohren der Hip Hop-Gemeinde hineinfraßen. Mit „Jein“ bissen sie sich 1996 ein halbes Jahr in den Charts fest, ehe sie „Schwule Mädchen“ und „Emanuela“ besangen, um sich schließlich keusch bekleidet in „Bettina zieh dir bitte etwas an“ unter die Nackten zu mischen. Am 26. Februar erschienen die neuen Live-Alben „Fettes“ und „Brot“, ein kräftiger Vorgeschmack der drei Hamburger auf den Auftritt am Chiemsee.

 
Ganjaman & Uwe Banton
Samstag, 00:30 
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Ganjaman und Uwe Banton bilden zusammen mit Sam Gillys House of Riddim eine unschlagbare Roots-Allianz gegen Babylon. Gewichtige Anwälte für mehr Gerechtigkeit und sozialen Frieden. Mit „Rightful Place“ hat Uwe Banton im vergangenen Jahr ein wunderbares Roots-Album vorgelegt – voll von Spiritualität, Menschlichkeit und musikalischer Reife. Ganjaman, der ja auch sehr viel als Produzent arbeitet, wird im Herbst den Nachfolger des 2008 erschienenen Albums „Das gleiche alte Lied“ auf den Markt bringen.

 
Gentleman
Freitag, 23:30 
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„Diversity“ heißt sein fünftes Studioalbum – angesichts der Vielfalt stilistischer Ausrichtungen, Texturen und Kollaborationen ein trefflicher Titel. „Ich hatte diesmal gar keine Berührungsängste“, erklärt Gentleman, der mit viel kreativem Heißhunger an das neue Werk herangegangen ist und sich dabei stark gemacht, neu sortiert und frisch justiert hat. Seine neue Begleitband heißt Evolution, die zwar weitgehend mit der Far East Band identisch, aber an einigen Schaltstellen neu besetzt ist.

 
Glen Washington & The Dubby Conquerors supported by Elijah
Freitag, 21:15 
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Es war ein langer Weg, den Glenroy Washington beschreiten musste, um sich aus bescheidenen Anfängen zu einem der gefragtesten Roots-Künstler zu entwickeln. Erst 1997 veröffentlicht der Sänger, Songwriter und Schlagzeuger sein Debüt-Album „Brother To Brother", seitdem ging es aber Schlag auf Schlag, zehn weitere Alben folgten, ehe im Februar letzten Jahres sein aktueller Longplayer „Destiny“ erschien. Seine sanfte, dennoch raue Bassstimme wird oft mit der von Beres Hammond verglichen, den Glen Washington sehr verehrt. Unterstützt wird er von Elijah, der 2008 den Europäischen Reggae Contest gewann, und der wie Glen Washington von The Dubby Conquerors begleitet wird.

 
Headcornerstone
Sonntag, 16:45 
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Die Wiedervereinigung der Münchner Roots-Band zu Jahresbeginn unter der Führung von Highna „Conscious Fiyah“ (Vocals) ist die Überraschung schlechthin. Von der Originalbesetzung, die sich 2006 aufgelöst hat, sind noch Julia „Da Sista“ (Vocals), Uli (Gitarre), Stefan (Trompete) und Hannes (Saxophon) dabei. Neu: Keyboarder Sebastian Hopfner, Schlagzeuger Andi Bauer (Irie Invaders) und Bassistin Sumalee „Queen Basstone“. Gespielt werden alte Songs und ganz neues Material.

 
Jah Mason
Samstag, 19:30 
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Jah Mason, der auch dank seiner außergewöhnlichen Stimme als einer der angesehensten DJs Jamaikas gilt, startete 2002 unter den Fittichen von Junior Reid seine Karriere, die ihm Nummer-1-Hits wie „My Princess Gone“ und „Lion Look“ bescherte. Seinem Debütalbum “Keep Your Joy” ließ er schnell den zweiten Longplayer “Unlimited” folgen, mit dem er seinen Erfolg noch steigern konnte. Jah Mason erfüllt den Wunsch all jener, die nach einer deutlich positiveren Einstellung im Dancehall und Reggae rufen.

 
Jahcoustix
Samstag, 15:00 
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Jah trifft auf Akustik: Seinen organisch-akustischen Soul-Reggae hat Dominik Haas in den letzten Jahren auf ausgedehnten Touren durch Afrika, Amerika und die Karibik mit seiner neuen Band „the yard vibes crew“ in die Welt gespielt. Immer getragen von seinem Optimismus und seiner ansteckenden Freude an den Vibes. Beflügelt von den vielen Einflüssen seines ersten Jamaica-Aufenthaltes 2009, arbeitet der Wahl-Münchner an einem neuen Album, das in diesem Frühjahr erscheinen soll.

 
Jamaram
Samstag, 13:30 
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Bis nach Uganda hat sich Jamaram im letzten Jahr gespielt, da sind die 80 Kilometer von München nach Übersee vergleichsweise ein Katzensprung, und der Auftritt der achtköpfigen Band um Sänger Tom Lugo ist ein „must have“, zumal ja der neue Longplayer „Jamelon“ am Start ist. Satter Reggae, fette Hip-Hop- und Dancehallbeats, Latino-Gewitter, Afrobeat und feine Popsongs werden auf dem bis dato ausgereiftesten Studiowerk der Band präsentiert.

 
K-Rings
Freitag, 19:30 
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„This is the sound of the open minded people“, dröhnt es laut von der Bühne, wenn die drei Brüder aus dem Odenwald loslegen. Mit einer Mischung aus Reggae, Punk, Rap und Soul schaffen Sir Max, Cabser und Friderico einen druckvollen Sound, der nicht nur Genre-Fans anspricht, sondern generell Fans mitreißt, die schweißtreibende und energiehaltige Musik mit politischer Aussagekraft mögen.

 
Manu Ranking
Sonntag, 12:00 
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Der Name Manu Ranking ist Prädikat für einen Musiker, der seinen ureigenen Weg geht. Seit bereits fünf Jahren tritt er nun als Sänger von deutschsprachigen Reggaesongs mit spirituellem Inhalt in Erscheinung. Manus erklärtes Ziel ist es, mit seiner Musik direkt und ohne Szene-Plattitüden die Herzen der Menschen zu erreichen. Getreu seinem Motto „Musik ist für alle da!“ sind seine beiden bisher veröffentlichten Alben als kostenloser Download erhältlich.

 
Martin Jondo
Freitag, 18:30 
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Bereits 2004 wurde der Berliner vom Fachmagazin „Riddim“ zum Newcomer des Jahres gewählt, sein Debütalbum „Echo & Smoke“ (2006) katapultierte ihn in die Höhen des deutschen Reggae-Himmels, ehe er 2009 das Akustik-Album „Pure“ folgen ließ. In diesem Jahr ist Jondo, der dem Reggae mit den unterschiedlichsten Denkansätzen begegnet und ihm mit seinen berührend intimen Songs ausgezeichnete Tiefenschärfe verleiht, mit Band und neuem Album unterwegs.

Video
 
Martin Zobel & Soulrise
Sonntag, 21:15 
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Seit dem europaweiten Release seines Solo-Acoustic Albums „Soul to Soul“ 2008 konnte sich Martin Zobel vor allem mit seiner raumgreifenden Stimme und seinen intensiven Lyrics in der Reggae-Szene etablieren. Jetzt kommt mit der Soulrise Band zu der unglaublichen Stimme noch eine dicke Roots-Reggae Combo mit mächtigen Riddims. Zusammen haben sie 2010 das Album „One Future“ veröffentlicht, das sich inhaltlich mit konstruktiver Gesellschaftskritik und einem gemeinsamen Blick in die Zukunft beschäftigt.

 
Mono & Nikitaman
Sonntag, 19:30 
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Sommer ohne Sonne, Mono ohne Nik und Chiemsee Reggae ohne First Lady Mono und Dancehall-König Nikitaman – einfach unvorstellbar. Zum 5. Jubiläumsgig in Folge gibt’s auch das neue Album, an dem die Neu-Berliner mit der gleichen Energie schrauben, mit der sie die Bühnen der Welt erobert haben. Es wird also eine funkelnagelneue Show geben, mit taufrischem und altbewährtem Material. Der Sommer kann kommen!

 
Natty
Samstag, 02:30 
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So sonnig, leicht und transparent der Sound seines Debütalbums „Man like I“ ist, so schwer wirkt der kühl-raue Sprechgesang und so nüchtern grau sind die Texte. Der gelernte Soundtechniker, Sohn eines britischen Italieners und seiner aus Lesotho nach England eingewanderten Mutter, ist Sprachrohr der orientierungslosen englischen Jugend, die sich zwischen Konsum-Wahn, Partyfeier-Euphorie und bedrückender Unverbindlichkeit verliert.

 
Omar Perry
Sonntag, 22:45 
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Der Sohn der Reggae-Legende Lee „Scratch“ Perry war sein ganzes Leben lang von Musik umgeben. Schon in seiner frühesten Jugend konnte er Stars wie Bob Marley, Max Romeo oder Junior Marvin beim Aufnehmen ihrer Songs im väterlichen Black Ark-Studio beobachten. Mitte der 80er-Jahre gründete er „The Upsetter Juniors“, wanderte 1996 nach Gambia aus, seit 2000 ist Belgien seine Wahlheimat. Dort hat er auch Ende 2007 sein Debütalbum „Man Free” veröffentlicht.

 
Pablo Moses
Sonntag, 19:45 
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Gleich mit seinem phänomenalen Debüt-Album „Revolutionary Dream“ (1975) und dem Nachfolger „A Song“ eroberte der 1953 in Manchester, Jamaica als Pablita Henry geborene Sänger die Roots-Herzen im Sturm. Der gläubige Rastafari, der stark von Bob Marley und Burning Spear beeinflusst wurde, lässt sich für seine Alben meist viel Zeit und achtet penibel auf politische und sozialkritische Lyrics.

 
Pat Kelly
Samstag, 19:45 
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Liedermacher, Maler, Gartenbaukünstler, Studiotechniker, Amateurboxer und Sänger. Ein Mann mit solch einer Vielzahl an verschiedensten Talenten entschied sich, zur Freude aller Musikliebhaber, schlussendlich für eine Sängerkarriere. Zu Beginn als Frontmann der jamaikanischen Band „The Techniques“ bekannt geworden, startete Pat Kelly wenig später seine Solokarriere. Gesegnet mit einer unverwechselbaren Kopfstimme, erfreut der Star der Rocksteady-Ära seit nun mehr als 40 Jahren sein weltweites Publikum.

 
Rubber Cell
Samstag, 12:00 
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Was im Jahre 2007 als kleine Jazzcombo begann, entwickelte sich bald zu einer vollwertigen Skakapelle. Mehrstimmige Bläsersätze, Gitarrenriffs, eingängige Basslines und eine große Portion Spaß am Spielen prägen jetzt die Musik von Rubber Cell aus Grassau am Chiemsee. Trotz einiger Ausflüge in Swing, Jazz und Punk bleiben sie doch immer dem Offbeat treu, der sofort den Bewegungsnerv trifft und die Beine zum Skanken bringt.

 
Samy Deluxe & Tsunami Band
Sonntag, 16:15 
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Samy Deluxe bittet zum letzen Mixtape-Tanz! „Ich lad Euch ein auf einen letzten Tanz, heute Nacht ist Eure letzte Chance.“ Im Dezember 2009 erschien das letzte Mixtape von Samy Deluxe aus dem Hause Deluxe Records. Damit fand die Ära dieses besten deutschen Raplabels ein würdiges Ende. Doch der Rapper aus Hamburg selbst ist noch lange nicht am Ende: sein aktuelles Album ist eine Wundertüte aus lässig gespitteten Battlerhymes über harten HipHop-Beats und nachdenklichen Nummern mit entspannten Reggae-Rhythmen.

 
Shantel & Bucovina Club Orkestar
Freitag, 02:45 
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Seit Sommer letzten Jahres beherbergt das Klang-Universum mit „Planet Paprika“ einen neuen Fixstern, mit dem Shantel nach dem Fanfarensignal „Disko Partizani“ einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer zentraleuropäischen Popmusik gemacht hat. Musik ohne Passkontrolle, Musik ohne Visum! Heftigstes Orkestar-Getöse mit implantiertem Move-Faktor, der die Richterskala für Tanz-Erschütterungen sprengt.

 
Stamina
Freitag, 18:00 
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Die Band aus dem Münchner Süden mischt Reggae, Rap, Ska und Latinfunk. Ihre Beats, Scratches, den mehrstimmigen und mehrsprachigen Gesang in Spanisch, Englisch, Deutsch, Phillipinisch und Guarani verpacken Mr. CEE, El Tiburon & Inhumane in einem überaus abwechslungsreichen Programm mit explosiver Bühnenshow.

 
Tallawah
Samstag, 15:15 
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Bandgründer Patrick Ramdat setzt auf geballte Girl- und Familienpower: seine Frau Lady Joan ist Leadsängerin und damit eine der beiden weiblichen Stimmen der Band. Seine Tochter Olivia hat sich dem Bass verschrieben und treibt den Rhythmus in ungeahnte Höhen. Seit 2006 tritt die siebenköpfige Band aus den Niederlanden mit einer unverwechselbare Musikvielfalt aus Dub, Rocksteady und Ska den Beweis an, dass Frauen sehr wohl die Show schmeißen können.

 
The Beatsafari
Samstag, 14:00 
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Clubmusik mit Einflüssen aus Hip Hop, Dancehall und Reggae, eine kraftvolle Stimme, sechs Instrumente, eine mitreißende Liveshow - das ist Beatsafari. Seit 2008 spielen die Berliner in dieser Konstellation zusammen und haben sich seitdem ein beachtliches Repertoire erarbeitet, das bereits viele ihrer bisherigen feierlustigen Zuhörer begeistert hat. Derzeit arbeitet die Band an ihrem ersten Album.

 
The Jolly Boys
Freitag, 23:00 
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Ein bisschen Calypso und jamaikanische Folklore beim Chiemsee Reggae Summer - warum nicht? The Jolly Boys sind der jamaikanische Buena Vista Social Club. Echte Legenden der Insel, die schon seit den späten 40er-Jahren karibische Tunes und erste Reggae-Klänge vermengen. In verschiedenen Besetzungen und unter unterschiedlichen Namen eroberten The Jolly Boys die Herzen der Jamaikaner. Ein Kultur-Beitrag der ganz besonderen Sorte.

 
The Wailers
Sonntag, 14:45 
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Big up to Aston Francis Barrett! Der „Family Man“ steht seit 40 Jahren bei den Wailers am Bass und das will gefeiert werden. Mit einer Show, bei der die Wailers das nie zuvor live performte Exodus Album darbieten werden. Man darf sich also auf so legendäre Hits von Bob Marley wie „Jamming“, „Natural Mystic“, Waiting in Vain“ und „Three Little Birds“ freuen.

 
Tschebberwooky
Samstag, 16:45 
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Lauter, schneller, tanzbarer – das ist das Motto von Tschebberwooky. Den Tanzwilligen wird ein vielseitiges Programm, angesiedelt zwischen Reggae, Ska, Dance, Dub und Akustik-Pop mit hymnischen Refrains und luftigen Melodien im unverkennbaren Tschebberwooky Style geboten.

 
Uwe Kaa & One Drop Band
Samstag, 18:15 
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Der gebürtige Passauer und mittlerweile Wahl-Münchener zählt als Gründungsmitglied des Roots Rockers Soundsystems zu den Veteranen der deutschsprachigen Reggae-Szene. Als Solo-Künstler ist er hingegen eher ein Newcomer, erschein sein abwechslungsreiches Debüt-Album „Endlich Single“ mit dem erfrischenden Hit „Freundin“ erst 2008. Derzeit arbeitet Uwe Kaa mit Hochdruck am zweiten Longplayer.

 
Weißwurscht is
Sonntag, 01:45 
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Da fliegen die Rastalocken wild durch die Gegend, wenn die bayerische Kultband Weißwurscht is zu Gitarren, Geigen, Trommeln und Tasten greift, um ausgelassen auf Reggae, Balkan-Punk und Zigeunermukke abzufeiern. „Ned ärgern, nur wundern“ heißt das Rezept gegen Depression und Lustlosigkeit, das die Zuhörer ab der ersten Minute verzaubert und sie mit auf eine Reise in eine andere, positive Welt nimmt.

 
Ziggi & The Renaissance Band
Freitag, 17:00 
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Das große Vorbild Gentleman meinte dereinst, dass Ziggi ob seiner extrem stahlenden Zukunft eine Sonnenbrille tragen sollte. Spätestens nach seinem Zweitling „In Transit“ mit den Kollaborationen von eben Gentleman, Anthony B und Cecile ist der Holländer, der seine Kindheit auf einer 21 Quadratkilometer großen Insel der Niederländischen Antillen mit 2.600 Bewohnern zugebracht hat, in dieser Zukunft angekommen. Im dortigen Kirchenchor sammelte der Wanderer zwischen Roots und Dancehall auch seine ersten musikalischen Erfahrungen.

 

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